10 – George Sand: „Ich liebe also bin ich"

Jutta Hoppe, Carl-Anton zu Knyphausen  

Alte Marktstraße
26789 Leer

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Event organiser: Profestival UG, Graf-Enno-Str. 23, 26603 Aurich, Deutschland

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George Sand: „Ich liebe also bin ich“ – Ihr Leben in Briefen, Selbstzeugnissen und Musik

// JUTTA HOPPE Schauspiel und Gesang
// CARL-ANTON ZU KNYPHAUSEN Klavier

„Ich liebe, also bin ich“ ist ein szenisch-musikalisches Portrait der freiheitsliebenden Schriftstellerin George Sand (1804-1876). Als Vorreiterin weiblicher Unabhängigkeit versuchte George Sand weitesgehend autark zu leben, allerdings lebte sie auch ein reiches Liebesleben mit vielen Beziehungen, darunter mit Frédéric Chopin.

Als eine der berühmtesten Schriftstellerinnen Frankreichs war es ihr möglich, für ihren Lebensunterhalt zeitlebens Dank des großen wirtschaftlichen Erfolgs selbst zu sorgen. Das Stück spielt auf George Sands Landsitz in Nohant, in der Nähe von von Paris. Hier war sie mit ihrer Großmutter aufgewachsen. In Nohant verbrachte George Sand viel Zeit ihres Lebens, wenn sie nicht in das Pariser Großstadtleben eintauchte. Sie starb dort am 8. Juni 1876 und wurde im eigenen Park beerdigt.

In einem fiktiven Gespräch lässt George Sand ihren Facettenreichtum in Briefen und Selbstzeugnissen leuchten. Man erlebt sie sowohl als geistreiche und leidenschaftliche Partnerin bedeutender Persönlichkeiten der Zeit, wie auch als tief liebenden, sozial und politisch engagierten Menschen. Dazu erklingt Musik, die George viel bedeutete: Werke von Chopin, Liszt, Mozart, Paradis und Händel werden von Jutta Hoppe (Violine und Gesang) und Carl-Anton zu Knyphausen (Klavier) dargeboten.

Streifzug: Gartenbesichtigung bei Familie Dr. Diddens | +6 € (ab 18:00 Uhr)

Location

Harderwykenburg
Alte Marktstraße
26789 Leer
Germany
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Die Harderwykenburg in Leer ist nicht nur das älteste Haus der Stadt, sondern zugleich auch eine der ältesten Burgen ganz Ostfrieslands. Obwohl das Gebäude streng genommen keine typische Burg ist, erwecken die dicken Mauern einen äußerst wehrhaften Charakter. Als erstes Haus Leers ranken sich dunkle Mythen um das geheimnisvolle Gemäuer.

Als typisches, mittelalterliches Steinhaus wurde das Gebäude im 15. Jahrhundert erbaut. Das Baumaterial sollte dem Machtanspruch der damals aufstrebenden Grafen gerecht werden und ihm Ausdruck verleihen. Als eines der jüngsten Beispiele seiner Art wurde die Harderwykenburg als sogenanntes Hohes Haus durch Hajo Unken errichtet, weshalb sie auch oft als Unkenburg bezeichnet wird.

Der Wohnturm mit seinen meterdicken Mauern ist seit dem Jahr 1788 im Besitz der Freiherren zu Inn- und Knyphausen. Auch heute noch wird das historische Gemäuer bewohnt und kann aus diesem Grund nur von außen besichtigt werden. Doch selbst dieser Anblick lohnt sich!