BAROCK IN•FUSION - AKZENT BAROCK!

LUNATIC  

Jülicher Str. 97-109
52070 Aachen

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Event organiser: Stadttheater Aachen, Hubertusstraße 2-6, 52064 Aachen, Deutschland

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Die hier bestellten Eintrittskarten werden über unseren Kooperationspartner AD ticket GmbH abgewickelt. Bei Fragen rufen Sie bitte diese Nummer an: 0180 60 50 400 (20 cent/Anruf aus den Festnetzen, max. 60cent/Anruf aus den Mobilfunknetzen)

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten, Azubis, Ersatzdienstleistende, Erwerbslose, Inhaber des „Aachen-Passes“ oder der Familienkarte, Inhaber des Ehrenamtspasses, Schwerbehinderte und (bei Hinweis im Ausweis) deren Begleitung;
Der Nachweis der Ermäßigungsberechtigung ist beim Theaterbesuch mitzubringen und auf Verlangen vorzuzeigen.

Partnercard- und Theatercard-Ermäßigungen erhalten Sie ausschließlich an der Theaterkasse unter Vorlage der entsprechenden Karte.
Bestellung unter Tel. 0241 - 4784 244

Die Kasse wird 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.
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Event info

Das erste Konzert in der neuen Reihe „Barock InFusion“ trägt den Namen: Lunatic.

Wieviel Mondsucht ist verrückt? Was verrücken wir, wenn wir mondsüchtig sind? Geht es um eine imaginäre Mitte oder um lebensnotwendige soziale Konventionen, von denen „Verrückte“ abgewichen sind?

Das Konzertprogramm vereint jedenfalls ziemlich verrückte Kompositionen, Komponisten und fusioniert die elektronische Musik des 18-jährigen Hiphop-DJ und Beat-Producer numbr8 aus Saarbrücken mit den Klängen der historischen Originalinstrumente der Musiker des Sinfonieorchester Aachens, die musikalische Leitung hat der australische Barockspezialist Benjamin Bayl.
Das erste Werk des Abends ist gleichzeitig das „gewagteste“ unter den Verrücktheiten des Konzerts: Jean-Féry Rebels Komposition beginnt mit einem Cluster, das ist, wenn alle Töne gleichzeitig erklingen. Er möchte hierdurch das Chaos darstellen, aus dem dann die Elemente sich langsam herausschälen.
Diese Idee übernimmt auch numbr8 in seinem Solostück Study in 808 für Gitarre und Live-Elektronik, kommt aber natürlich in seinem modernen Hiphop-Stil zu einem anderen akustischen Ergebnis als Rebel vor 300 Jahren.
Die Fusion aus diesem heutigen Hiphop-Stil und den Klängen und Möglichkeiten der historischen Blasinstrumente ist in dem Stück „Lunatic“ vertont. Hier wird Michal Roberts die natürlichen Obertöne seines Barockhorns als Soloinstrument den elektronischen Klängen entgegenstellen und man darf sich schon wundern wie „verrückt“ die Natur die Obertonstruktur gestaltet hat: Obwohl nichts natürlicher ist als die Obertonreihe eines Naturhorns kommt sie uns sehr fremd, verrückt: Lunatic vor.
Jan Dismas Zelenkas Triosonaten sind das virtuoseste, was jemals in der Barockzeit für Oboe und Fagott geschrieben wurde und schon aus diesem Grund verrückt. Die unkonventionellen Proportionen und exorbitant langen Themenköpfe stellen den Komponisten Zelenka jedoch ohne Zweifel auf das Podium des genialen Sonderlings: Bach jedenfalls hat dessen Kompositionen geliebt.
Zum Abschluss des Konzerts spielen alle Beteiligten Musiker Händels Concerto opus 3 Nr. 2 in B-Dur. Es ist ein ganz besonders farbiges Concerto Grosso des Komponisten, der den Quellen der Stadt Aachen die Heilung seiner rechten Schreibhand verdankt.
Denn, so verrückt es klingt: Ohne Schwefelwasser aus Oche hätte es niemals das berühmte Halleluja gegeben, denn Händel galt vor seiner Kur in Aachen als unheilbar gelähmt. Lunatic....

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