Tölzer Knabenchor - Weltklassekonzert in Biberach

Kirchplatz
88400 Biberach

Tickets from €35.00
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Event organiser: Kulturamt Stadt Biberach an der Riß, Theaterstraße 6, 88400 Biberach an der Riß, Deutschland

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Konzert des Tölzer Knabenchors – Weltklasse in Biberach
Am Sonntag, 13. Oktober um 17.30 Uhr konzertiert der Tölzer Knabenchor auf Einladung der Stiftung St.-Martins-Chorknaben Biberach in der Biberacher Stadtpfarrkiche St. Martin. 1956 legte Gerhard Schmidt-Gaden den Grundstein für die einzigartige Erfolgsgeschichte des TÖLZER KNABENCHORES. Seit 1971 probt der Chor in München. Dort werden etwa 200 Knaben in vier Ausbildungsstufen von bekannten Gesangspädagogen unterrichtet. Basis der Arbeit sind die Freude am Singen, Kreativität, Spontanität und Selbstdisziplin der Jungen. Im Konzertchor singen die Buben und jungen Männer jährlich weltweit bis zu 250 Konzerten und Opernaufführungen. Weltberühmt sind sie für die authentische Besetzung der Knabenrollen in Mozarts „Zauberflöte“. Einen besonderen Schwerpunkt setzt seit jeher der TÖLZER KNABENCHOR auf die Pflege der „Alten Musik“ in authentischer Besetzung. Namhafte Dirigenten wie z. B. Herbert von Karajan oder Nikolaus Harnoncourt haben bereits mit dem TÖLZER KNABENCHOR gearbeitet. Nicht nur an der Mailänder Scala oder in der Elbphilharmonie ist der Tölzer Knabenchor mit seinen Solisten regelmäßig zu Gast. Der Chor und seine Solisten erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Einspielungen unter der Leitung von Prof. Schmidt-Gaden: u.a. für Bachs „Weihnachtsoratorium“ (Deutscher Schallplattenpreis) und Mozarts Oper „Apollo et Hyacinthus“ (Französischer Schallplattenpreis). Beim Konzert in Biberach werden sowohl Solisten als auch Knaben- und Männerstimmen alte Meister des Barocks und der Renaissance sowie einige Volkslieder zum Besten geben.
Veranstalter: Stiftung St. Martinschorknaben

Location

Stadtpfarrkirche St. Martin
Kirchplatz
88400 Biberach
Germany
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Sowohl für die evangelische als auch die katholische Gemeinde ist die Stadtpfarrkirche St. Martin religiöser Mittelpunkt. Seit Jahrhunderten als Simultankirche genutzt, ist sie zudem die älteste und größte Kirche Biberachs. Innerhalb des kunsthistorisch wertvollen Gotteshauses finden sich zu jeder Tageszeit Menschen auf der Suche nach Einkehr oder um die Schönheit des Raums auf sich wirken zu lassen. Als Simultankirche finden in St. Martin neben den regulären Gottesdiensten oft ökumenische Gottesdienste statt, ebenso wie Morgen- und Abendandachten oder verschiedenste Gemeindeveranstaltungen. Auch zu den vielen erstklassigen Kirchenkonzerten finden viele ihren Weg in die Stadtpfarrkirche St. Martin.

Bereits im 7. Jahrhundert gab es hier eine Kapelle, aus der 1370 die heutige Kirche entstand. Über die Jahre immer wieder erweitert und ausgebaut, präsentiert sie sich heute als prachtvoll barockisierte Basilika. Nachdem St. Martin nach der Reformation zunächst protestantisch war, wird sie seit 1548 simultan genutzt – ein bis auf den Dom zu Bautzen wohl einmaliges Konzept für diese lange Zeit. Das Hauptschiff ist dabei in gemeinsamem Besitz, die einzelnen Räume unter den Konfessionen aufgeteilt. Über die Jahre hinweg erhielt die Kirche Sakristei, Nebenkapellen und eine imposante Überwölbung.

Besonderes Augenmerk gilt dem fantastischen Deckenfresko Johannes Zicks: Gestaltet als illusorischer Raum führt das kunstvolle Gemälde die Kirchgänger in biblische Themen ein. Diese sind aus Rücksicht auf dem Simultancharakter des Gotteshauses lediglich den gemeinsamen Kirchenfesten entnommen und zeugen vom wahren Können des Künstlers. Im Chorbogen fällt sofort die große, goldene Uhr ins Auge, die heute wie damals allen die Zeit anzeigt. Als älteste Kirche Biberachs birgt St. Martin natürlich auch einige historische Schätze unter ihrer Ausstattung: Die geschnitzte Kanzel im Hauptschiff sowie ein ausdrucksstarkes Kruzifix in der Brandenburgischen Kapelle stammen noch aus dem frühen 16. Jahrhundert.