„Vom Neandertal ins Digital“, Musikkabarett Schwarze Grütze

Schwarze Grütze  

Kanalstraße 26A
16515 Oranienburg

Tickets from €19.00

Event organiser: Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO), Rungestraße 37, 16515 Oranienburg, Deutschland

Tickets


Event info

Die neuen Lieder der „Schwarzen Grütze“ sind äußerst bitterwitzige Gesellschafts-Selfies. Pursche und Klucke halten ihre Kamera direkt auf unsere schlimmen Stellen und entwickeln daraus ihre sehr lustigen Geschichten:

Da ändert die intelligente Autokorrektur das Wort „Bürste“ in „Brüste“, nur weil da ein Mann vor dem Bildschirm sitzt. Da entdeckt ein Ehemann, dass Hacker das Gehirn seiner Frau manipulieren. Einer muss wegen der Mieterhöhung nachts mit dem Metalldetektor auf den Friedhof. Ein Kindergartenkind hilft etwas nach, damit die Zahnfee endlich den Restbetrag für das I-Phone bringt. Ein Superreicher isst ausschließlich das Fleisch von aussterbenden Tieren.

Eingefasst wird die Momentaufnahme des digitalen Bitstorms in eine skurrile Rahmenhandlung. Als Abgesandte einer anderen Galaxie erforschen die Beiden im Blick aus der Zukunft, ob es auf der Erde jemals intelligentes Leben gegeben hat.

Das Musikkabarett „Schwarze Grütze“ legt den Finger in die offene Festplatte der Gesellschaft. Da trifft künstliche auf künstlerische Intelligenz und Download auf Herzblut. Die beiden bösen Barden bleiben ihrem Ruf treu: Pechschwarzer Humor paart sich mit genialen Wortspielen – ein ausgesprochen analoges Vergnügen!

Location

Orangerie im Schlosspark
Kanalstraße 26 a
16515 Oranienburg
Germany
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Als strahlend weißes Schloss ist Schloss Oranienburg glanzvolles Zeugnis einer ebenso glanzvollen preußischen Herrschaft. Gemeinsam mit dem idyllischen und malerischen Schlosspark, seinen Gebäuden, der Promenade an der Havel und dem Schlossplatz bildet das Schloss den historischen Mittelpunkt Oranienburgs und zollt seiner geschichtlichen Verantwortung mit dem Schlossmuseum und dem Kreismuseum Oberhavel Tribut. Als einer der bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg birgt Schloss Oranienburg zahlreiche Geheimnisse, die von neugierigen Besuchern entdeckt werden möchten.

Die kleine Orangerie inmitten des idyllischen Schlossparks wurde 1757 errichtet und diente als repräsentatives Gartenhaus, in dem die fürstliche Sammlung exotischer Pflanzen untergebracht war. Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich die Orangerie heute wieder in altem Glanz. Als kulturelles Zentrum zieht sie zahlreiche Besucher an, die hier Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen in exklusivem Ambiente genießen.

Als stattliche Burg, die den Übergang an der Havel sichern sollte, wurde die Anlage des heutigen Schlosses 1288 erstmals bezeugt. Im 17. Jahrhundert wurde die bis dahin verlassene Burg wiederbelebt und als herrschaftliches Schloss im holländischen Stil wieder aufgebaut. Kurfürst Friedrich Wilhelm übergab es an seine erste Gattin, nach deren Namen es Schloss Oranienburg genannt wurde. Diese ließ schließlich rings um das strahlende Gebäude einen Lustgarten anlegen, der heute als Schlosspark wieder zugänglich ist. Lange Zeit diente Oranienburg als Sitz der Kurfürsten, bis es im 19. Jahrhundert privatisiert und hauptsächlich als Fabrikgebäude und Kaserne genutzt wurde. Erst 1997 wurde das bis dahin stark in Mitleidenschaft gezogene Ensemble aus Schloss und Park im Zuge der Landesgartenschau wieder hergerichtet.